Strategie und Dienstleistungen

Investition in eine intelli­gente Energiezukunft

Trotz zahlreichen, innovativen Produkten und Dienstleistungen am Markt, legt Eniwa weiterhin grossen Wert auf eine zuverlässige Versorgung. Als bewährte Energie­ver­sorgerin investierte das Unternehmen im Jahr 2020 rund CHF 20,7 Mio. in ihre Netze: eine langfristige Investition in die sichere Energie- und Wasserversorgung für alle Kundinnen und Kunden.

Energie selber produzieren

2020 produzierte das Eniwa Wasserkraftwerk an der Aare 93 870 Megawattstunden Strom – Tag und Nacht. Mit dem geplanten Kraftwerksneubau und der Steigerung der Produktion beim Dotierkraftwerk in Schönenwerd wird die Produktion um 23 Prozent beziehungsweise 23 000 Megawattstunden gesteigert. Damit wird umweltfreundliche Energie für weitere 5000 Haushalte geliefert, was angesichts des starken Wachstums der Region von grosser Bedeutung ist. Zusätzlich trägt Eniwa mit dem Ausbau der Wärme- und Kälteproduktion und dem Zubau von Photovoltaikanlagen zur lokalen Produktion erneuerbarer Energie bei.

Intelligent vernetzen

Bei neuen Überbauungen wird mehr und mehr Wert auf Energieeffizienz gelegt. Sowohl bei der Gebäudetechnik, als auch bei der Mobilität der zukünftigen Be­woh­ner­innen und Bewohner. Dass auf den Dächern Solarstrom produziert wird, ist längst nicht mehr alles. Ziel ist es, den Eigenverbrauch der vor Ort produzierten Energie zu maxi­mie­ren. Mittels Zusammenschluss zum Eigenverbrauch, respektive Areallösungen, kann der überschüssig produzierte Solarstrom eines Wohnhauses ganz einfach und zum günstigen Tarif in einem Nachbargebäude genutzt oder in einem Batteriespeicher zwischengespeichert werden. Dank dem breiten Angebot von Eniwa profitieren die Bewohner ausserdem von ultraschnellem Surfen dank Glasfaser und passenden Internetangeboten oder privaten und öffentlichen Lademöglichkeiten für Elektro­fahrzeuge sowie von Car-Sharing-Angeboten.

«Der Ausbau unseres Wärme- und Kältenetzes stellt uns nicht selten vor Heraus­forderungen. Hauptleitungen haben einen Aussen­durch­messer von 450 Millimetern. Für die Trassen wird eine Graben­breite von 2 Metern benötigt. Damit die massiven Rohre über­haupt im Boden Platz haben, müssen regel­mässig andere Gewerke umverlegt werden. Das braucht ent­sprechende Planung und kostet Geld.»

Hans-Kaspar Scherrer, CEO